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PLANVEREINBARUNG BEI ERSCHLIESSUNGSMASSNAHMEN UND IM BESTAND

Der Begriff der Planvereinbarung wird generell für Abstimmungsprozesse zwischen Projektbeteiligten zur Herbeiführung einvernehmlicher Regelungen verwendet.

Im Rahmen von Erschließungsmaßnahmen bezieht sich die Planvereinbarung auf den öffentlichen Straßenraum. Die Inanspruchnahme des öffentlichen Raumes wird den Leitungsträgern auf der Grundlage des Telekommunikations-gesetzes (TKG) sowie von Gestattungs- oder Konzessionsverträgen zum Errichten und Betreiben von Ver- und Entsorgungsleitungen erlaubt.

Die Planvereinbarung dient der Koordination der Planung und Herstellung von Anlagen mehrerer Leitungsträgeruntereinander. Auch Planungskonflikte mit vorgesehenen Baumstandorten im Straßenraum werden berücksichtigt.

Innerhalb einer öffentlichen Verkehrsfläche ist der Grundstückseigentümer, die Stadt oder Gemeinde, für die Durchführung und Koordination der Planvereinbarung zuständig. Die Erstellung der Planvereinbarung kann im Sinne einer Projektsteuerungsaufgabe als Dienstleistung durch Dritte erbracht werden.

Verantwortlich für die Planvereinbarung sind Straßenbaulastträger und Erschließungsträger, also beispielsweise Kommunen, private Investoren oder auch Generalübernehmer.

Die BKI mbH bietet die Abstimmungsprozesse zwischen den einzelnen Leitungsträgern, den Erschließern und der Genehmigungsbehörde bei Neuerschließungen sowie bei Planungen im Bestand an.

Das Ergebnis der Planvereinbarung ist der Vereinbarungsplan als Zusammenfassung der Fachpläne aller beteiligten Leitungsträger mit den wesentlichen Inhalten für die Leitungstrassenfestlegung.


LEISTUNGEN bei Neuerschließungen

Vereinbarung mit allen Beteiligten der technischen Erschließung. Darunter
fallen die Leitungsträger zur Energieversorgung (Strom, Gas, Fernwärme),
die Leitungen zur Wasserversorgung, Leitungen zur Ableitung von Schmutz-
und Niederschlagswasser sowie Leitungen für Kommunikationsanlagen

Einarbeiten der Ergebnisse in einen Vereinbarungsplan als Zusammenfassung
aller Fachpläne der beteiligten Leitungsträger mit den wesentlichen Inhalten
für die Leitungstrassenfestlegung


LEISTUNGEN für Planungen im Bestand

Einholen der aktuellen Leitungsauskunft

Einarbeiten der Ergebnisse aus den Rückläufen in einen Plan

Begleitung von Suchschachtungen für die Bestätigung der Leitungsauskunft
in Lage und Höhe

Erarbeiten eines Bestandsplanes

Erarbeiten von Vorschlägen zur langfristigen Verlegung und gegebenenfalls
provisorischen Umlegung. Auch Alternativen wie z.B. die Verlegung der Leitungen
in einem gemeinsamen Mantelrohr oder Leitungstunnel werden erörtert

Koordination der Ausschreibung der Verlegung sowie das Einbinden
vorhandener Konzessionsverträge in die Leitungsvereinbarung



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